zutritt auf eigene gefahr
tefal
von howl am 16.11.2011 11:15
gestern abend habe ich j.j. in duesseldorf vom flughafen abgeholt, wo er nach 15 stunden flug mit zwischenstopp erschoepft aber guter dinge ankam.
bevor wir uns auf den weg mit der bahn nach koeln machten, gingen wir noch kurz fuer eine paffpause raus, bzw. j.j. machte gleich wieder kehrt, verkruemelte sich zurueck hinter die terminaltuer und signalisierte mir durch ostentatives bibbern, dass es ihm entschieden zu kalt draussen war.
darauf war ich freilich vorbereitet, ich hatte mir ja nicht umsonst noch einen warmen pullover um die hueften geknotet.
ich machte ihn ab und wedelte damit vor der glastuer, woraufhin j.j. zoegern wieder rauskam, hastig seine duenne jacke auszog, mir die ausgestreckten arme hinhielt und mich mit "mach mach mach" zur eile draengte. ich stuelpte ihm den pullover ueber, zog ihn dann an der unterkante soweit runter, bis j.j.s kopf zum vorschein kam, krempelte ihm den rollkragen um, wuschelte ihm unter seinem stoischen blick das zerzauste haar ein bisschen in form und half ihm wieder in die jacke. dann liess er sich vornueber fallen, drueckte sein gesicht an mein brustbein und murmelte etwas, das wie "tefal" klang.
"tefal?", fragte ich.
"ja", sagte er, "tefal ... du denkst an alles."
"wer ist hier eigentlich der werbefuzzi?" wollte ich wissen.
"du", meinte j.j., "aber du hast mich verdorben."
heute frueh musste ich schon um halb sechs aufstehen, um rechtzeitig zur arbeit zu kommen. j.j. versuchte mit "dunkel und kalt"-argumenten noch ein bisschen zeit zu schinden und liess mich nur unter protest aus dem bett.
nach dem duschen fand ich ihn in der kueche, wo er mir noch schnell einen kaffee zusammenbraute, wofuer er sich MEINE WINTERJACKE ueber sein schlafzeug gezogen hatte.
"wieso hast du MEINE jacke angezogen", fragte ich, "die brauche ich doch gleich."
"na DESWEGEN ja", erklaerte er, "da musst du mich vorher wieder ins bett bringen, damit ich mich nicht erkaelte."
er hat's gut. er hat den rest der woche frei und ich muss morgen mit nach berlin, um el cheffo beim chaos veranstalten zu helfen.
bevor wir uns auf den weg mit der bahn nach koeln machten, gingen wir noch kurz fuer eine paffpause raus, bzw. j.j. machte gleich wieder kehrt, verkruemelte sich zurueck hinter die terminaltuer und signalisierte mir durch ostentatives bibbern, dass es ihm entschieden zu kalt draussen war.
darauf war ich freilich vorbereitet, ich hatte mir ja nicht umsonst noch einen warmen pullover um die hueften geknotet.
ich machte ihn ab und wedelte damit vor der glastuer, woraufhin j.j. zoegern wieder rauskam, hastig seine duenne jacke auszog, mir die ausgestreckten arme hinhielt und mich mit "mach mach mach" zur eile draengte. ich stuelpte ihm den pullover ueber, zog ihn dann an der unterkante soweit runter, bis j.j.s kopf zum vorschein kam, krempelte ihm den rollkragen um, wuschelte ihm unter seinem stoischen blick das zerzauste haar ein bisschen in form und half ihm wieder in die jacke. dann liess er sich vornueber fallen, drueckte sein gesicht an mein brustbein und murmelte etwas, das wie "tefal" klang.
"tefal?", fragte ich.
"ja", sagte er, "tefal ... du denkst an alles."
"wer ist hier eigentlich der werbefuzzi?" wollte ich wissen.
"du", meinte j.j., "aber du hast mich verdorben."
heute frueh musste ich schon um halb sechs aufstehen, um rechtzeitig zur arbeit zu kommen. j.j. versuchte mit "dunkel und kalt"-argumenten noch ein bisschen zeit zu schinden und liess mich nur unter protest aus dem bett.
nach dem duschen fand ich ihn in der kueche, wo er mir noch schnell einen kaffee zusammenbraute, wofuer er sich MEINE WINTERJACKE ueber sein schlafzeug gezogen hatte.
"wieso hast du MEINE jacke angezogen", fragte ich, "die brauche ich doch gleich."
"na DESWEGEN ja", erklaerte er, "da musst du mich vorher wieder ins bett bringen, damit ich mich nicht erkaelte."
er hat's gut. er hat den rest der woche frei und ich muss morgen mit nach berlin, um el cheffo beim chaos veranstalten zu helfen.
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