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permanenter Link von howl am 08.11.2011 19:38

... am samstagnachmittag waren j.j. und ich im "museum of natural history" (das ist das, wo die ganzen saurierskelette rumstehen, woll?).
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da haben wir viel gelernt:
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z.b. dass die saurier von aliens entfuehrt wurden ^^

das war wirklich toll da und ist eine der attraktionen in london, in die man fuer lulu reinkommt. es ist zwar entsprechend gut besucht, aber wenn man sich zeit laesst, kann man's aushalten.

wir haben uns natuerlich ausgiebig die saurier angeschaut und j.j. war auf einmal wieder sieben jahre alt und kaum hinter der absperrung zu halten. er hat halt was gegen "nicht anfassen!"

etwas anstrengend war der teil der ausstellung, wo ein lebensgrosser nachgebauter t-rex (also nicht nur die knochen, sondern das ganze dicke kurzarmige monster) aufgebaut ist, der mechanisch bewegt wird und mit entsprechender geraeusch- und visueller kulisse versehen ist. da marschiert man dann mit ca. zehntausend kindern und zwoelf erwachsenen im stockdunkeln eine rampe runter, waehrend der spaerlich beleuchtete monsterroboter krokodile anknurrt und bedrohliche blicke in die runde wirft. dabei kommandiert die ganze zeit eine frauenstimme vom band, dass man bloss nicht auf der rampe stehen bleiben soll, damit es keine toten gibt. also nicht wegen des t-rex, sondern wegen der nachrueckenden naechsten zehntausend kinder.

"go ahead tommy, no don't touch that jimmy, SHAAAWWWN, come back here! NOW! or we'll bloody leave you behind! ... rhubarb rhubarb"

anyway, ist 'ne tolle ausstellung.

vor dem museum hatten sie gerade eine eisbahn aufgebaut, einen weihnachtsbaum und ein karussell (das j.j. sehnsuechtig von weitem beaeugte). und nach dem konzert am samstagabend wollte j.j. unbedingt noch eislaufen.

jetzt liegen meine zeiten als verhinderter eiskunstlaeufer in etwa 25 jahre zurueck, so dass ich meinte:
"wenn ich mit aufs eis muss, dann brauch ich son pinguin", womit ich diese hoelzernen stuetzpinguine meinte, die eisuntuechtige kinder vor sich her schieben, so wie oma schroeder ihren rollator.
"let me be your pinguin ..." bot j.j. daraufhin charmant grinsend an und zerrte mich auf die angetaute eisflaeche.

gluecklicher weise ist eislaufen ein bisschen wie radfahren, so ganz verlernt man's nicht. und gluecklicher weise war es schon relativ spaet, so dass nicht mehr so viele leute da waren.
nach zwei wackligen runden, bei denen ich die eltern eines vereinzelten pinguinschiebers in angst und schrecken versetzt hatte, indem ich ein riskantes ausweichmanoever probierte, das darin gipfelte, dass mein pinguin MICH schob anstatt umgekehrt, um mich erstmal aus der gefahrenzone zu entfernen, fuehlte ich mich sicher genug, um allein zu laufen.
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aber das war wirklich schoen und sehr lustig. allerdings war das eis so stark angetaut, dass ich nach zweimaligem niedergang den guten anzug ordentlich eingeweicht hatte und aussah wie ein urploetzlich auf den hund gekommener yakuza-killer.

aber wir hatten's nicht weit bis zum hotel. ...
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